
Am 06.12. um 11:49 wurde die
SEG München Ost und West durch die ILST mit dem Meldebild
"Gekenterter Katamaran im Heimstettner See - vermutlich Personen im
Wasser" alarmiert. Um 11:52 Uhr der EL-WRD Martin Gärtner der
Kreiswasserwacht München mit seiner Mannschaft vor Ort. Der
Katamaran wurde kieloben etwa 50 Meter vom östlichen Ufer
gesichtet. Es wurde keine Personen an der Wasseroberfläche
gesehen. Ein Mitteiler konnte leider nicht angetroffen werden. Das
Motorrettungsboot wurde ins Wasser gebracht, am Katamaran eine
Markierungsboje gesetzt und dort mit der Oberflächensuche
begonnen. Ein Fischer meldet sich und teilt seine Beobachtungen mit. Er
sah, wie das Boot mit einer Person an Bord kenterte, die Person dann
ans Ufer schwamm und sich in unbekannte Richtung entfernte. Aufgrund
der glaubhaften Angaben des Zeugen wurde um 12:45 das Einsatzende
erklärt und dies der ILST mitgeteilt. Der Katamaran wurde
anschließend zur Wachstation geschleppt, an Land zerlegt und in
der Station eingelagert.
Zunächst
wurde die
Vermisste durch die Polizei gesucht. Im Verlauf der Ermittlungen ergab
sich, daß diese sich evtl. im Bereich des Riemer Badesees
aufhalten könnte. Durch eine angeforderten Polizeihubschrauber
konnte dann eine Person im südlichen Bereich des Badesees im
nahen Uferbereich erkannt werden. Dies war nur durch die besondere
Ausstattung des Hubschraubers mittels Wärmebildkamera
möglich. Noch bevor die alarmierten Wasserettungseinheiten am
Einsatzort eintrafen, konnte die bereits stark unterkühlte
Frau durch Polizeikräfte aus dem Wasser gezogen und dem
Landrettungsdienst übergeben werden.
Die Einsatzleitung der Wasserrettungseinheiten lag beim EL-WRD (Einsatzleiter Wasserrettungsdienst) der Kreiswasserwacht München. Die SEG München-West war mit 8 Einsatzkräften (davon 2 Taucher, 1 Bootsführer) auf der Anfahrt.
Bei einem Motorradunfall im Münchner-Westen wurde ein Motorradfahrer und sein Sozius erhelblich verletzt. Der First-Responder der BRK Wasserwacht OG München-West führte die medizinische Erstversorgung durch und unterstützte die nachrückenden Kräfte bei der weiteren Behandlung. Zu der Unfallsstelle wurden zusätzlich die Polizei, zwei Rettungswägen und ein Notarzt hinzugerufen. Der Motorradfahrer und der Sozius mussten in Münchner Krankenhäuser gebracht werden.
Ein Floß mit 58 Mann
Besatzung ist am vergangenen Sonntag in der Nähe von
Baierbrunn im knietiefen Wasser auf Grund gelaufen. Die Unfallstelle
befand sich in Ufernähe an einer Böschung. Die
Besatzung konnte durch das knietiefe Wasser und durch die Hilfe der
Feuerwehr über die Böschung das Floß
verlassen.
Die Schnelleinsatzgruppe West der BRK Kreiswasserwacht München
übernahm die wasserrettungstechnische Absicherung aus dem
Wasser. Hierzu kam das Motorrettungsboot der SEG-West, sowie zwei
Wasserretter zum Einsatz.
Die heißen
Temperaturen am vergangenen Wochenende führten zu einem
verstärkten Einsatzaufkommen der Wasserwacht OG
München-West. Die heißen Temperaturen
führten zu vermehrten Kreislaufproblemen bei den
Badegästen, die durch unsere Sanitäter und
Ärzte behandelt werden konnten. Vermehrt wurde die Wasserwacht
zu Insektenstichen und Schnittverletzungen gerufen. Am Samstag
vormittag ereignete sich ein schwerer Radelsturz im Seengebiet. Hier
wurde der Radfahrer duch das First-Responder Team der Wasserwacht OG
München-West behandelt und an den Rettungsdienst
übergeben.
Die Station am Langwieder See war am Samstag mit 25
Einsatzkräften und am Sonntag mit 20 Einsatzkräften
besetzt.
Aus
noch
ungeklärter Ursache geriet am vergangenen Sonntagvormittag ein
PKW während des Einparkvorganges am Parkplatz Langwieder See
in Brand. Beim Eintreffen der Wasserwacht stand der PKW bereits soweit
in Brand, dass ein Löschen mit Feuerlöscher nicht
mehr möglich war. Die Wasserwacht sperrte die Brandstelle
großräumig ab und lies durch den Sicherheitsdienst
den Parkplatz vollständig sperren. Der Brand konnte durch die
hinzugerufenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr
Langwied-Lochhausen und der Berufsfeuerwehr München
gelöscht werden. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt.
Die Fahrzeughalterin wurde durch eine Sanitäterin der
Wasserwacht ausbiegig psychisch betreut.
Am
06.01.2011 wurde zwei Schwimmern der Wasserwacht Ortsgruppe
München-West eine besondere Ehre zuteil.
Michael
Gruber und Matias Frietsch
durften das Kreuz aus dem
Wasser
holen, welches zum Zwecke einer ökumenischen Isarweihe an der
Ludwigsbrücke von
den Geistlichen Erzpriester Malamoussi (griechisch-orthodox),
ins
Wasser
gelassen wurde. Unter den Augen und dem Applaus von etwa 1000
Gläubigen trugen
die einzelnen Schwimmer das Kreuz zu den Priestern. Was
ursprünglich als
Sicherheitsabstellung gedacht war, stellte sich als religiöses
Highlight dar.
Als geladene Gäste waren unter anderem der Münchner
Oberbürgermeister Ude und
der Regierungspräsident von Oberbayern anwesend, der sich
persönlich bei jedem
der Wasserwacht-Helfer für das ehrenamtliche Engagement
bedankte.
Weitere Bilder finden Sie in
unserer Foto-Galerie.
Pressebericht: Münchner
Merkur
Pressebericht: Süddeutsche
Zeitung